Tolerierst du oder akzeptierst du?

Hey meine Lieben :),

heute schreibe ich über ein Thema, das mich zur Zeit sehr beschäftigt. Und zwar Toleranz und Akzeptanz. Aufgrund der Flüchtlingsproblematik, die zur Zeit ja überall auf der Welt zu Debatten führt, ist dieses Thema mehr denn je wieder im Fokus der Öffentlichkeit.
In den Nachrichten hört man über rassistische Proteste in Deutschland und Brandstiftung in Flüchtlingsheimen. Der Fremdenhass wächst und die Abgrenzung zu den „Anderen“ nimmt zu. Dieses Thema ist aber längst nicht neu, denn Menschen haben schon immer andere Menschen gefunden, die scheinbar „schlechter“ oder „weniger wert“ waren, nur weil sie angeblich „anders“ sind. So zum Beispiel allein schon Unterschiede, die aufgrund des Geschlechts gemacht wurden, weil Frauen scheinbar minderwertiger sein sollten, als Männer. Oder wegen der sexuellen Orientierung eines Menschen.

Dabei frage ich mich immer wieder, wieso Leute denken, sich in die Leben anderer einmischen zu dürfen oder gar Wertungen abzugeben, nur weil jemand einen anderen Weg im Leben gewählt hat. Zu mal man eben einfach als der Mensch, der man ist, geboren wird. Und sich dafür auch nicht entscheiden konnte.

Ich betone hier ganz bewusst das Wort Mensch, denn wir alle sind Menschen, nicht mehr und nicht weniger. Wieso verstehen das viele nicht? Wenn man sich das mal überlegt, wie viele Probleme und Leid es auf der Welt gibt, die allein wegen Unterschieden, Hierarchien und Schubladen existieren, dann ist das eigentlich ziemlich traurig. Im Prinzip sollte nur eins gelten und das ist ein respektvoller Umgang mit seinen Mitmenschen, egal welche Hautfarbe, Kultur, Ethnie, Religion ,Geschlecht oder sexuelle Orientierung! Und das gilt für jeden Menschen auf diesem Planeten.

Was gibt einem das recht, jemanden zu beschimpfen, ihn zu kritisieren und ihn als schlecht abzustempeln, weil er/sie Buddhist, Moslem, Christ, Atheist, Frau, Mann, Heterosexueller, Homosexueller etc. ist? Macht ihn alleine das zu einem schlechten Menschen? Was ist nun eigentlich ein schlechter Mensch und wer legt das fest? Im Grunde hat da wohl jeder unterschiedliche Interpretationen, auch wenn es eigentlich recht simpel ist. Nach meiner Auffassung ist ein schlechter Mensch jemand, der etwas gegen den Willen eines anderen tut.

Auch, wenn ich nicht im gängigen Sinne gläubig bin, ist die goldene Regel „Was du nicht willst, was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu“ (Übrigens taucht diese Regel in allen Weltreligionen auf), ein guter Anhaltspunkt, wie man mit seinem Mitmenschen umgehen sollte. Im Grunde bedeutet das einfach, andere genauso respektvoll zu behandeln, wie man selbst behandelt werden will.

Ablehnung erfährt man ja schon wegen kleiner Dinge, wie dem Ernährungsstil. Nachdem immer mehr Menschen bewusster in Bezug auf Gesundheit und Ernährung werden, haben Ernährungsstile, wie Veganismus, Vegetarismus, Flexitarier, Paleo, Low-Carb etc. immer mehr an Popularität gewonnen. In meinem Freundeskreis sind einige Vegetarier, die sich immer wieder dumme Kommentare anhören müssen, wenn es auf das Thema Essen kommt und sie beispielsweise auf einer Grillfeier, statt einem Steak, einen Grillkäse mitbringen. Ich selbst habe auch einen sagen wir interessanten Ernährungsstil :D, was mich aber nicht groß einschränkt, da es genug Möglichkeiten gibt, die auch tooootal lecker sind :)).

„Hä? Du isst kein Fleisch? Vom Salat schrumpft der Bizeps“

„Dann kannst du ja fast gar nichts essen..voll langweilig“

„Waaas? Als Mann kein Fleisch, was bist du für ne Pu**y?“

Im Grunde sollte man das akzeptieren, jeder soll nach seinem Geschmack leben und wenn man nur von Süßigkeiten lebt oder lieber Salat, als ein Steak ist, dann ist das und das betone ich  g a n z    a l l e i n   seine eigene, persönliche Entscheidung.

Auch in Bezug auf Aussehen kann man dieses Prinzip anwenden. Jeder Mensch ist einzigartig, ob groß, klein, dick, dünn, brünett, blond, rothaarig, schwarzhaarig, keine Haare, Locken, glatt, tätowiert, gepierced etc.! Das Aussehen eines Menschen definiert nicht, welche Seele sich dahinter verbirgt.

In diesem Sinne, reflektiert doch mal ein bisschen dazu :) und stempelt jemanden nicht gleich nach objektiven Kriterien ab!

eure blueumi for more love and peace in the world ♥


zur Inspiration

Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.

– Nelson Mandela –

Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind.

– Bertholt Auerbach –

goldene Regel in den Religionen

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